Der Aufbau besteht aus einem Kompressor mit Druckbehälter, einem Druckluftverteiler, Steuer- oder Magnetventilen und den pneumatisch betätigten Wasserklappen. Die Poolsteuerung gibt ein elektrisches Signal an ein Magnetventil. Dieses gibt Druckluft frei, wodurch die jeweilige Klappe öffnet oder schließt und der Wasserfluss entsprechend umgeleitet wird.
Anwendungen sind das Umschalten von Wasserwegen, zum Beispiel für Filterbetrieb, Rückspülung, Attraktionen, Heizkreise, Wasserzuläufe, Rückläufe oder Entleerungsleitungen. Besonders bei größeren oder komplexeren Poolanlagen kann eine solche Steuerung hilfreich sein, weil mehrere Wasserwege zentral und automatisiert bedient werden können.
Ein wichtiger Vorteil ist, dass pneumatische Klappen robust, schnell und gut für einfache Auf-/Zu-Funktionen geeignet sind. Außerdem kann bei einfachwirkenden Antrieben mit Feder eine definierte Sicherheitsstellung festgelegt werden, etwa „geschlossen“ bei Druckluftausfall. Dadurch lässt sich die Anlage sicherer betreiben.
Zusammengefasst ist die Druckluftsteuerung im Pooltechnikraum eine automatisierte pneumatische Lösung zur Steuerung des Wasserflusses. Sie eignet sich besonders für Anlagen mit mehreren Betriebsarten oder Wasserwegen und bietet eine robuste, zentrale und gut automatisierbare Steuerung der Poolhydraulik.


